Die Pfändung von Konten ist eine Zwangsmaßnahme. In Deutschland werden über 300.000 Konten pro Monat gepfändet. Geld auf gepfändeten Konten wird ohne Pfändungsschutz an den Gläubiger ausgezahlt. Auch Sozialleistungen.

 

Sie müssen also handeln. Gehen Sie zu Ihrer Bank und lassen Sie Ihr gepfändetes Konto als Pfändungsschutzkonto führen. Das MUSS die Bank machen. Sie haben darauf einen gesetzlichen Anspruch. Sie müssen das, aber innerhalb einer zeitlichen Frist einfordern.

 

Ein P-Konto schützt einen bestimmten Betrag vor Pfändungen.
Dieser Betrag kann durch weitere Freibeträge erhöht werden, wenn Sie Personen Unterhalt zahlen, oder Leistungen nach dem SGB für andere in Ihrem Haushalt entgegen nehmen.  Einmalige Sozialleistungen, Kinder- und Pflegegeld werden auch berücksichtigt.
Dafür benötigen Sie eine P-Konto-Bescheinigung.

 

Als anerkannte Schulden- und Insolvenzberatungsstelle sind wir dazu berechtigt, eine P-Konto Bescheinigung zu erstellen. Sie können die P-Konto Bescheinigung, nach Vorlage der benötigenden Unterlagen, kostenfrei bei uns erhalten. Welche Unterlagen Sie genau benötigen, sprechen wir mit Ihnen ab.


Bitte rufen Sie uns an, um einen Termin zu vereinbaren oder wenn Sie noch Fragen haben.

In den aller meisten Fällen können wir Ihnen sehr kurzfristig einen Termin anbieten.


Haben Sie eine Nachzahlung von Gehalt oder Sozialleistungen für vergangene Zeiträume erhalten, können wir dafür keine weiteren Freibeträge bescheinigen.   ABER (!). 
Das Vollstreckungsgericht kann hier und in vielen anderen Fällen (z.B. Weihnachtsgeld) abweichende Pfändungsbeträge festsetzen.
Wir können Sie dazu beraten!